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Posts mit Hashtag #Prostitution

Razziengegner Theodor W. Adorno

„Die Techniken der Razzien; die Schließung der Bordell, welche die Prostitution erst zu dem Ärgernis erniedrigt, das man ihr vorwirft; der Eifer, der irgendwelche Viertel für besonders bedroht erklärt, um dann über das Überhandnehmen der Huren dort sich zu entrüsten, wohin sie flüchten müssen – wie die Juden sollen sie keine Bleibe haben, – all …

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Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten

Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten
 

Doña Carmen e.V. spricht auf Kundgebung gegen Polizeigewalt

Auf der Kundgebung aus Anlass des „Internationalen Tags gegen Polizeigewalt“ sprach eine Vertreterin von Doña Carmen e.V. am 15. März 2021 auf dem Opernplatz und prangerte dort die permanente polizeiliche Überwachung von Sexarbeiter*innen an. Hier weiter lesen: 02 Kundgebung Polzeigewalt-2 Wie bitten um Spenden Frankfurter Sparkasse 1822 IBAN: DE68 5005 0201 0000 4661 66 Vielen …

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Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten

Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten
 

Sex mit Hygienekonzept: Wie Sie sicher durch die Krise “kommen”

Wir klären auf, was man bei dem Besuch einer Hostess aktuell beachten sollte.



In Zeiten der Corona-Pandemie ist Sex ein umstrittenes Thema, das trotzdem nur bedingt Aufmerksamkeit erfahren hat. Klare Vorgaben gibt es nicht, die Kontaktbeschränkungen jedoch schließen Geschlechtsverkehr mit Fremden faktisch aus.

Die Gefahr einer Ansteckung ist relativ hoch, denn Sex bedeutet Nähe. Der empfohlene Mindestabstand von 1,50 m ist während des Akts nur schwer einzuhalten. In den eigenen vier Wänden macht man sich darüber wohl kaum Gedanken. Doch nicht jeder hat einen festen Partner zuhause, oder will sich mit Masturbation zufrieden geben.

Das Geschäft geht weiter



Die Bordelle sind seit Start der Pandemie geschlossen. Nur wenige durften zwischenzeitlich kurz wieder öffnen, obwohl umfangreiche Hygienekonzepte erarbeitet wurden. Aber das Sexgeschäft geht trotzdem weiter. Allein auf dem Erotikportal ladies.de, auf dem die Damen für sich selbst und ihre Dienste werben, sind trotz des Lockdowns deutschlandweit 4.786 Anzeigen online (Stand 29.12.20). Das zeigt, wie wichtig es ist, sich richtig zu Verhalten.

Infektionsrisiken…



Generell zu beachten ist, dass sich das Virus vor allem durch Tröpfcheninfektionen verbreitet. Küssen ist also selbstredend leider ein Tabu. Aber auch Aerosole, also kleine Schwebepartikel, die sich beim Sprechen in der Luft verteilen und von anderen eingeatmet werden, spielen bei der Ansteckung eine Rolle und können somit beim Sex gefährlich werden. Bisher ist leider nicht bekannt, ob beim Oralverkehr eine Übertragungsgefahr besteht. Fakt ist aber, dass Kondome nicht vor dem Virus schützen.

…eindämmen



Da Treffen momentan entweder im Hotel oder zuhause stattfinden, empfiehlt es sich, das Bad, Türklinken und andere benutzte Gegenstände vor und nach dem Besuch zu desinfizieren und die Hände gründlich zu waschen. Außerdem ist es notwendig, dass Sie für den Notfall Ihre Kontaktdaten bei der Dame angeben: Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitpunkt des Kontaktes. Diese Daten müssen für vier Wochen aufbewahrt werden.

Zudem ist während des gesamtes Treffens eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen, um das Risiko der Tröpfchen- und Luftübertragung zu reduzieren. Das mag dem ein oder anderen vielleicht komisch vorkommen, im Vergleich zu den möglichen Folgen ist es jedoch nur ein kleiner Nachteil. Denken Sie hierbei nicht nur an sich, sondern auch an ihr Gegenüber und ihren Umkreis. Sicherheit geht vor.

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https://bordellberichte.de/
 

Prostitution im zweiten Lockdown

Nachdem er so lange gefürchtet wurde, ist er nun da: Der Lockdown in Deutschland. Am 16.12.2020 mussten alle Einrichtungen, bis auf Geschäfte des täglichen Bedarfs und einige wenige Ausnahmen, wieder Dicht machen.

Auch das Erotik-Gewerbe muss erneut geschlossen bleiben. Wenig überraschend, wenn man in die nahe Vergangenheit blickt, denn Bordelle und sonstige Arbeitsplätze für Sexdienstleisterinnen und Sexdienstleister waren unter den ersten Betroffenen des Lockdowns im Frühjahr und unter den letzten, die wieder öffnen durften – wenn sie nicht seitdem dauerhaft geschlossen bleiben mussten wie beispielsweise in Hessen oder Mecklenburg-Vorpommern.

Existenzen sind bedroht



Die Corona-Pandemie trifft die Sexarbeit besonders hart. Viele der Frauen und Männer, die vorher in Laufhäusern oder Bordellen arbeiteten und oft auch dort wohnten, stehen jetzt auf der Straße. Sie kommen meist aus anderen Teilen Europas und haben dort auch ihren festen Wohnsitz – in Ländern, in denen Prostitution illegal ist und in die sie nicht einfach zurückgehen können, weil sie hier Geld verdienen müssen. Für sich selbst, aber auch um ihre Familien in der Heimat zu versorgen.

Die meisten von ihnen sind nicht im Gewerbe gemeldet und erhalten deshalb auch keine finanziellen Überbrückungshilfen. Zwar gibt es nach dem Prostituiertenschutzgesetz eine Meldepflicht, doch schätzungsweise ist die tatsächliche Zahl der Prostituierten bundesweit mehr als zehnmal so hoch wie die offizielle Zahl (33.000 Stand 2018). Sie haben jetzt also mehr oder weniger keine andere Wahl, als irgendwie weiterzumachen.

Folgen für das Milieu



Sexarbeit in Deutschland droht wieder in informelle Strukturen abgedrängt zu werden, in denen geringe Sicherheit, wenig bis gar kein Gesundheitsschutz und schlechte Arbeitsstandards herrschen. Jegliche Kontrolle über den Sektor würde verloren gehen und wieder in die Illegalität abrutschen. Daher sollte die Verhältnismäßigkeit eines pauschalen Prostitutionsverbots dahingehend nach der Meinung einiger Branchen-Profis, Anwälten und Gerichten dringend überprüft werden. Denn dass weitergearbeitet wird, ist Fakt. Ob Lockdown oder nicht. Das sieht man auch im Ladies Anzeigenmarkt.

Unterstützung ist gefragt



Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen bittet nun um Spenden und staatliche Hilfe für Sexarbeitende, denn der in der Corona-Zeit eingerichtete Nothilfe-Fonds in Höhe von 150.000 Euro sei bereits ausgeschöpft.

Pünktlich zum Lockdown hat zudem Dona Carmen, der Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten, eine Pressemitteilung zum Thema Sexarbeit & Corona veröffentlicht: Sie haben der Stadt Frankfurt einen 6-Punkte-Plan vorgelegt und bieten Unterstützung von Sexdienstleisterinnen und Sexdienstleister in der Krise an.

Die Frankfurter Römerkoalition aus CDU, SPD und Grünen hat sich bereits für staatliche Transferleistungen für die Betroffenen ausgesprochen. Nur müsse dann garantiert sein, dass das Geld auch wirklich bei den Prostituierten und nicht etwa bei deren Zuhältern ankomme, wie Christoph Schmitt von der CDU zu bedenken gibt.

Schließlich bleibt also die große Frage, wann und wie die dringend benötigte Hilfe bei denen ankommt, die durch die Prostitutionsbeschränkungen kurz vor dem Ende ihrer Existenz stehen.

Der Beitrag Prostitution im zweiten Lockdown erschien zuerst auf Bordellberichte.
https://bordellberichte.de/
 

Strukturelle Gewalt gegen Sexarbeiter/innen ist Gewalt gegen Frauen!

Konstant 17 % aller in der ‚Polizeilichen Kriminalstatistik‘ dokumentierten Opfer fallen unter die Kategorie ‚Partnerschaftsgewalt‘. Und diese trifft ebenso konstant und regelmäßig zu 80 % Frauen. Allein diese Größenordnungen verdeutlichen: strukturelle gewalt gegen sexarbeiterinnen Wie bitten um Spenden Frankfurter Sparkasse 1822 IBAN: DE68 5005 0201 0000 4661 66 Vielen Dank

Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten

Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten
 

Corona-Verordnungen und Prostitutionsgewerbe

(UPDATE 2. Oktober 2020) 16 Corona & Prostitution STAND 02.10.2020

Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten

Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten
 

Pressemitteilung

Frankfurter Jugendamt entzieht Sexarbeiterin mit Roma-Hintergrund ihr neugeborenes Kind – Doña Carmen e.V. protestiert gegen institutionellen Rassismus Frau S., eine seit zwei Jahren in Frankfurt lebende und tätige bulgarische Sexarbeiterin mit Roma-Hintergrund hat am 22.06.2020 in der Frankfurter Uni-Klinik ihren Sohn A. zur Welt gebracht – und das Kind umgehend vom Jugendamt abgenommen bekommen! Doña …

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Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten

Doña Carmen e.V. – Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten
 
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