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Skurrile Konzepte deutscher Tabledance Clubs während Corona

Die Pandemie bringt in der Erotikszene zwar vor allem Ärger und Sorgen hervor, doch ab und zu entpuppt sie sich auch als wahrer Innovationsmotor. Besonders eindrucksvoll zeigen das Beispiele aus der Tabledance Szene, die den nackten Tatsachen ins Auge sieht und mit interessanten bis seltsam anmutenden Ideen aufwarten. Beim Tanz an der Stange, mal wenig und mal weniger bekleidet, wird schon immer eher das Auge als der Tastsinn angesprochen. Natürlich gehen die Grazien beim Private Dance auch gerne auf Tuchfühlung, in Corona Zeiten ist jedoch eher Tuch vor Gesicht und Abstand angesagt. Trotzdem lassen es sich einige Betreiber nicht nehmen, ihren Gästen soweit möglich weiterhin einzuheizen – und sei es auch auf frostige Distanz.

Die heißeste Plastikröhre Deutschlands



Auf dem Hamburger Kiez hat man die Virusbedingten Schließungen natürlich besonders hart zu spüren bekommen. Kein Wunder also, dass gerade hier eine Menge Energie und Kreativität in die Entwicklung neuer Konzepte gesteckt wurde. Man hat sich in “Susis Showbar” schlichtweg am Einzelhandel orientiert und die Bühne der Tänzerinnen in Plexiglas gehüllt. So durch die “Corona-Tanzröhre” geschützt, können die Besucher, auch wenn nur in begrenzter Zahl zugelassen, den sexy Ladies ganz nahe sein.
Ob das Feeling an einen normalen Besuch im Stripclub heranreicht ist natürlich fragwürdig, besser als nichts finden wir die Idee aber allemal. Sprüche wie “das ist aber eng” oder “hier gucke ich gerne in die Röhre” dürften die Damen allerdings irgendwann oft genug gehört haben… Leider konnte das Konzept seit dem November Lockdown nicht mehr fortgesetzt werden, doch wir sind gespannt, womit die Tabledance Bars der Reeperbahn als nächstes um die Ecke kommen.

Table Dance Drive Through – hier wird besonders scharf serviert



In Landshut hatte sich der Betreiber des Bordells “Lustra” im Mai 2020 an ein besonders interessantes Konzept gewagt, das sich am allzeit beliebten “Drive-Through” der Fastfood-Ketten orientiert. Während der Corona-Krise haben viele Restaurants ihren Service auf diese Art der Bedienung verlegt – warum sollte das also nicht auch ein Etablissement der etwas anderen fleischlichen Gelüste tun.
In einem großen Festzelt wurde eine Art Durchfahrt geschaffen, die links und rechts von Mini-Bühnen gesäumt war. Dort konnten die Tänzerinnen zeigen was sie zu bieten hatten und eine scharfe Performance zum Besten geben. Das Angebot wurde freudig angenommen, was auch daran liegen könnte, dass Micaela Schäfer als Stargast den DJ gab und den Ladies und Gästen ordentlich einheizen. Auch wenn die Aktion nicht an einen regulären Besuch im Tabledance Club heranreichte, hat das schnelle Vergnügen sicherlich geholfen Erinnerungen aufzufrischen und Vorfreude auf die Zeit nach der Pandemie gemacht. Wir würden uns jedenfalls freuen, bald wieder in den Genuss heißer Schnitten und süßer Verführungen zu kommen – nicht nur am Fastfood-Schalter…

Corona Klassiker erreichen auch die Erotik Szene



Neben ausgefallenen Aktionen und interessanten Konzepten wird auch in der Tabledance Branche die Zeit genutzt, um Etablissements zu renovieren und für einen Neustart vorzubereiten. Dabei wird oft nicht nur die Einrichtung, sondern gleich das gesamte Ambiente des Stripclubs umgekrempelt. So auch im “Femina Table Dance”, einem der älteren Clubs in München, der nach Corona unter neuem Namen und neuer Führung erneut seine Pforten öffnen möchte. Neue Shows, neue Tänzerinnen und eine frische Ausstrahlung sind nur einige der Punkte, an denen dort momentan gefeilt wird. Auch ein durchdachtes Hygienekonzept gehört mittlerweile zum Standard – schließlich weiß niemand so genau, wann ein “normales” Leben wie vor der Pandemie wieder möglich sein wird.

Die bayerische Landeshauptstadt scheint, was den Umgang mit Coroa in der Erotikszene betrifft, generell auf einem guten Weg zu sein. Der “Bad Angel Gentlemen’s Club” hat sich den Gegebenheiten angepasst und ist zu einem Testzentrum mutiert, in dem Schnelltests gemacht werden können. Gerade um Weihnachten herum, eine auch sonst beliebte Zeit für Orte des sinnlichen Vergnügens, war der Andrang groß. Bevor man Oma besucht noch schnell im Tabledance Club vorbeischauen – zu den Feiertagen 2020 war das ausnahmsweise eine vernünftige Aussage unter dem Tannenbaum. Hoffen wir, dass dieses Jahr im Dezember darauf verzichtet werden kann und wir endlich wieder heiße Live-Action erleben dürfen.

Der Beitrag Skurrile Konzepte deutscher Tabledance Clubs während Corona erschien zuerst auf Bordellberichte.
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